Produktion der neuen HOREX
Hinter der gläsernen Fassade der HOREX Manufaktur entstehen exklusive Motoräder auf individuelle Bestellung. An vier in direkter Abfolge gestalteten Montageplätzen setzt ein kleines Team ausgebildeter Motorradmechaniker die einzelnen Baugruppen des Roadsters in aufwendiger Handarbeit zusammen. Jeder Motorradmechaniker verantwortet dabei die Montage eines kompletten Motorrads und begleitet den Sechszylinder durch alle Stationen.
Im ersten Schritt wächst das Fahrwerk der neuen HOREX zusammen: Der Stahl-Gitterrohr-Lenkkopf wird fest mit dem Alugussrahmen aus italienischer Fertigung verschraubt. Anschließend folgt die Montage von Gabelbrücken, Gabel, Einarm-Schwinge, Heckrahmen und Federbein. Vor dem Wechsel zur zweiten Station wird das Fahrwerk noch mit Felgen und Reifen bestückt.
„Hochzeit“ ist das Stichwort am nächsten Arbeitsplatz: Der Mechaniker setzt hier das VR6-Aggregat von unten in den Rahmen der neuen HOREX und verbindet beide Bauteile. Kabelbaum, Steuergerät, ABS-Modulator und weitere elektrische Komponenten werden am dritten Montageplatz integriert und an Motor- und Fahrwerkssensoren angeschlossen.
Im letzten Schritt werden an Platz vier alle weiteren Anbauteile wie Tank, Schutzbleche, Lenker, die Instrumente sowie die Brems- und Kupplungs-
armaturen angebaut. Die fertige VR6 Roadster absolviert anschließend – befüllt mit allen Betriebsstoffen – noch finale Tests auf dem Rollenprüfstand. Während der Montage erfassen die Monteure jeden Fertigungsschritt an den einzelnen Stationen lückenlos via PC. Das ist ein zentraler Punkt für die Kontrolle und Dokumentation der Prozessabfolge gemäß ISO-Vorgaben. Diese bilden eine wichtige Grundlage zur Erfüllung unseres Qualitätsstandards, der sich an den hohen Normen der deutschen Automobilindustrie orientiert.




